DLFR Deutsche Löschflugzeug Rettungsstaffel ............

 


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DFV Empfehlung

Fachempfehlung Nr. 2 vom 19. Mai 2009
Sicherheit und Taktik im Waldbrandeinsatz

Quelle: DFV Deutscher Feuerwehrverband e.V.
www.dfv.org



  • am Start mit über 5 t. Abfluggewicht

Die DLFR setzt auf enge Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.

  • Löschwasserversorgung durch die Feuerwehr

Die Bereitstellung des Löschwassers kann durch TLF, Entnahme aus Gewässern oder Hydranten erfolgen. Schaummittel kann zugemischt werden.

  • 2000 Liter in 45 Sekunden

Das Löschflugzeug M 18 B operiert mit der Löschwassermenge eines Puma.
Es kommt mit ein Drittel der Kosten des Helikopters aus.
Mehr Bilder in der Galerie.

Buchtipp:
Brandbekämpfung aus der Luft
von Wolfgang Jendsch






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News

03.05.12 10:25

PKW-Brand auf Tankstelle....

Ravensburg (go): Ein verletzter PKW-Fahrer sowie Sachschaden in noch unbekannter Höhe ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls Samstagnacht mit nachfolgendem PKW-Brand auf dem Betriebsgelände einer Tankstelle in der Innenstadt.

 

Um 04:07 Uhr erfolgte durch die Leitstelle Oberschwaben die Alarmierung der Abteilung Stadt der Feuerwehr Ravensburg. Einsatzstichwort: „Großalarm“. Anrufer hatten einen PKW-Brand auf dem Betriebsgelände einer zur Nachtzeit geschlossenen Tankstelle in der Innenstadt gemeldet. Lage bei Ankunft der Einsatzkräfte: PKW in Vollbrand. Keine Person im Fahrzeug. Eine weiträumige Absperrung der Einsatzstelle wurde eingerichtet.

 

Zeitgleich erfolgte eine Schließung der Zufuhr des unterirdischen Gastanks sowie eine gezielte Brandbekämpfung durch Schaummitteleinsatz von Trupps unter Atemschutz. Eine Schadensausbreitung auf angrenzende Zapfsäulen wurde verhindert. Teile der Kunststoffverkleidung der Überdachung waren bereits durch Flammen und Hitze in Mitleidenschaft gezogen worden.

 

Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrzeuglenker mit seinem PKW von der Straße abgekommen und hatte die Entnahmestelle für Autogas gerammt und „aus den Angeln“ gehoben. Folge war ein Gasaustritt. Das Fahrzeug geriet sofort in Brand. Der einzige Insasse konnte sich in Sicherheit bringen. Er wurde zur medizinischen Abklärung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus St. Elisabethen eingeliefert.

 

Die Wasserversorgung erfolgte aus dem öffentlichen Hydrantennetz. Weitere Maßnahmen waren die Durchführung von Schadstoffmessungen sowie der Einsatz einer Wärmebildkamera zum Ausschluss von versteckten Brandnestern im Bereich der Überdachung. Schaummittelrückstände wurden in die Kanalisation gespült. Die Kläranlage Langewies informiert. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war angrenzenden Straßen gesperrt. Eine Umleitung eingerichtet.

 

Den genauen Unfallhergang müssen die eingeleiteten Ermittlungen ergeben.

 

Neben Feuerwehr und Polizei ebenfalls am Einsatz beteiligt Notarzt und Fahrzeuge der DRK-Rettungswache Ravensburg, der Bereitschaftsdienst der Stadt Ravensburg, Mitarbeiter des Umweltamtes des Landratsamtes Ravensburg sowie Fachberater Chemie der Feuerwehr Bad Waldsee zur fachlichen Beratung. Kreisbrandmeister Oliver Surbeck wurde über den Einsatzverlauf ständig informiert.

 

Die Führungsgruppe der Feuerwehr Ravensburg zeichnete verantwortlich für die Sicherstellung der Koordination, Kommunikation und Dokumentation des Einsatzverlaufs. Einsatzleiter Claus Erb. „Vorsorglich waren weitere Kräfte des Gefahrgutzugs der Feuerwehr Ravensburg alarmiert worden. In der Ersteinsatzphase konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Betriebsstoffe der Zapfsäulen sich freigesetzt hatten“.

 

Von Wolfgang Gold
Fachberater für Öffentlichkeitsarbeit
der Feuerwehren im Landkreis Ravensburg
Bild Feuerwehr Ravensburg