DLFR Deutsche Lschflugzeug Rettungsstaffel ............

 

20.05.15 10:28

Sportboot gesunken ....

Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg

Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg

Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg

Regensburg. (jb) Am Dienstag den 19. Mai 2015 gegen 9.30 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle von der Polizeieinsatzzentrale ber ein gesunkenes Boot im Sportboothafen in der Budapester Strae informiert.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich auf dem Sportboot jemand befand, wurden sofort die Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Wasserwacht und die DLRG alarmiert.

Die ersteintreffenden Krfte fanden ein etwa sechs Meter langes Sportboot vor, dass nur mehr zu einem Drittel ber die Wasseroberflche ragte.

Die Kajte war komplett unter Wasser.

Der sofort eingesetzte Rettungstaucher konnte allerdings schnell Entwarnung geben, beim Untergang des Bootes war niemand an Bord.

Daher galt es nun zu verhindern, dass l oder Benzin ungehindert ins Wasser gelangten. Nachdem sich bereits ein dnner lfilm um das Boot herum gebildet hatte, wurden rund um das Boot unverzglich lsperren eingebracht, die das l nicht nur an der Ausbreitung hinderten, sondern es auch gleich aufsaugten.

Somit gelangten nur sehr geringe Mengen l ins Wasser, die fr die Umwelt absolut keine Gefhrdung darstellten.

Zur Bergung des Bootes kam ein Schwimmkran der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zu Hilfe.

Dieses hob das gesunkene Boot so weit an, dass man das im Inneren befindliche, mit l verunreinigte Wasser mit einem Saugwagen einer Entsorgungsfirma absaugen konnte.

Als das Boot leer war wurde es durch das Bergeschiff an Land gehoben. Der eingeschlengelte lfilm wurde ebenfalls abgesaugt und mit speziellen Fliestchern aufgenommen.

Einstze, die so schweres Spezialgert wie einen Schwimmkran oder Saugwagen erfordern, dauern in der Regel sehr lange, da das Spezialgert meist weit entfernt in Gebrauch ist und erst an die Einsatzstelle gebracht werden muss.

Diesmal erwies es sich als echter Glcksfall, dass der Schwimmkran in der Nhe war und durch die WSV sofort zur Verfgung gestellt werden konnte.

Dennoch dauerte der gesamte Einsatz fnf Stunden. Insgesamt waren 50 Einsatzkrfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei, dem Wasserwirtschaftsamt, der WSV, des stdtischen Umweltamtes und einer Entsorgungsfirma an der Einsatzstelle.

Quelle: Berufsfeuerwehr Regensburg
Fotos: Berufsfeuerwehr Regensburg